Düsseldorfer Tabelle

Wichtige Informationen zur Düsseldorfer Tabelle

 

Die Düsseldorfer Tabelle ist eine Leitlinie für Unterhaltszahlungen. Mit der Düsseldorfer Tabelle sollen Unterhaltszahlungen standardisiert werden. Die Düsseldorfer Tabelle gibt es seit 1962 und wird seit dem jedes Jahr alle zwei bis drei Jahre weiterentwickelt.

Düsseldorfer Tabelle

Laut der Düsseldorfer Tabelle werden die Kindergeldzahlungen dabei auf die Unterhaltsansprüche der Kinder aufgerechnet. Wer beispielsweise schon volljährig ist und studiert, hat bis 25 Jahre Anspruch auf Unterstützung der Eltern falls ihr Bafög-Antrag abgelehnt wird. Dabei wird folgendermaßen gerechnet: Das Kindergeld wird als Grundlage genommen, die Eltern müssen dann bis zu einem gewissen Betrag den Unterhalt ,,auffüllen”. Wäre dieser Betrag bei 400 Euro, müssten die Eltern das Kindergeld + x bis zu den 400 Euro zahlen.

Der Leser der Tabelle hat eine Reihe von Spalten aus denen er ablesen kann. Die senkrechte Spalte zeigt das Nettoeinkommen an und die rechten, übrigen Spalten zeigen jeweils den Grundwert nach Abzug des Kindergeldes für die jeweils ersten Kinder. Zum Jahr 2011 wurde die Höhe der Werte teilweise erhöht. Die Freibeträge und Zahlbeträge für Kinder außerhalb des Hausaltes wurden von 640 Euro auf 670 Euro erhöht.

Die Düsseldorfer Tabelle gibt einen Überblick über Kindergeldszahlungen. Die Düsseldorfer Tabelle ist gesetzlich abgesichert und bietet eine Grundlage, an der sich alleinerziehende Elternteile und erwachsene Söhne und Töchter orientieren können. So sollen die Zahl der Gerichtsverfahren über Unterhaltszahlungen minimiert werden und sowohl den Eltern, als auch den Kindern eine Grundlage geben auf die sie sich berufen können.

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